vom sinn des krieges

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es muss immer eine lehre geben. nichts ist ohne moral. nichts ist ohne sinn. ohne bedeutung. ohne nutzen. aus allem lässt sich eine belehrung pressen, alles lässt sich sinnhaft ausquetschen, dass die essenz des ganzen heraustropft. die nützt, schützt, heilt. wie hustensaft gegen die unbill des daseins. nichts ist ohne belang. alles teilt etwas mit, bildet. und wenn es mal gar zu dumm wird, besetze ich es mit sinn. ich schreibe ja nicht umsonst, ich schreibe einen sinn drauf, kratze ihn rein, hole ihn raus aus den dingen, extrahiere ihn, abstrahiere ihn,  konstruiere ihn, ich bin doch nicht blöd. ich etikettiere alles sinnvoll, nützlich, bedeutend. nur so komme ich voran und am tal der tränen vorbei.
Foto: Essenz eines Spiegel-Artikels zum Krieg in Syrien, Oktober 2016.

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