die oasen

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das viertel ist so angelegt, dass es übersichtlich scheint, könnte man von oben draufschauen. in den schluchten aber, luftleer und brennend, dem harten wechsel von sonne und dunkelheit, grellem licht und düsternis ausgeliefert, auf dem gang zu terminen, geschäftspartnern, büros oder zur notwendigen zerstreuung, verirre ich mich regelmäßig (ist verirren nicht per se eine unregelmäßigkeit?). gäbe es die oasen nicht, eingestreut in die glaskalte, stahlheiße strenge, an denen die angst abkühlt, ich mich beruhigen kann – ich wagte mich keinen schritt weiter. 

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