live-ticker oder twitter-hashtags zu eilmeldungen verfolgen, z.b. #münchen, ist die eigentliche fiktion: fühlt sich hysterisch und also authentisch an, aber nichts genaues weiß man nicht. schnelle schnitte, kurze schnipsel, VERSALIEN!!!: mehr genre gruselhorror geht nicht. unsere sehgewohnheiten überholen die realität immer wieder, machen cinemascope daraus: stundenlang unklarheit und verwirrung, spekulationen und verwackelte bilder und TV-screenshots: blairwitch in reality. erregungsgier. nervenkitzel. suspense. die welt ein unabschließbarer schauerroman. ich mache jetzt aber eine woche pause, keine mails, keine news, kein FB, nur urlaub am meer, das ist auch eine art fahne auf halbmast, und lese anschließend die analysen, berichte und zusammenfassungen der tatsachen der katastrophe. ich war noch nie sehr großer freund von geisterbahnen und horrorfilmen, aber manchen abhandlungen darüber.

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