er hatte vor einigen tagen im internet eine meldung über zwei freunde gelesen. die waren im park einer amerikanischen stadt unterwegs gewesen, wie sie das häufig machten. beide schon älter und kannten sich seit ewigkeiten. ins gespräch über baseball und kaffeesorten vertieft, setzten sie sich auf eine parkbank, redeten und merkten, dass ihre ansichten immer weiter auseinandergingen, was das gute und richtige ist und wer ins präsidentenamt gehört und wer den besseren gott hat und so weiter, als das unwetter losging. sie waren so überrascht, dass sie erst einmal sitzen blieben und den aus dem park eilenden leuten nachblickten. ein heftiger windstoß dann riss den baum hinter ihnen aus dem sandigen parkboden und er erschlug einen der beiden. was mich vor allem schockiert hat, sagte der überlebende hinterher zu einem reporter: dass es den richtigen traf. das fand er beim lesen des artikels sympathisch: die herstellung von klarheit. trotzdem hätte ihn interessiert, was der andere gesagt hätte, wäre nicht er der erschlagene gewesen.

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