1. Januar 2014

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Das Jahr beginnt ruhig. In wenigen Tagen werde ich offiziell Autor sein, als Mitglied des Forums Hamburger Autoren. In den vergangenen Monaten bin ich kaum noch zum Arbeiten gekommen, der endlose Herbst hat uns alle ordentlich zugesetzt. Die Bewerbungen bei einer Agentur und einem Kleinverlag um Veröffentlichungen haben sich erwartungsgemäß nicht durchsetzen können, als unbekannter Schreiber hat man wenig Chancen, im Literaturbetrieb Fuß zu fassen. Dass ich nun ins Forum aufgenommen wurde, eröffnet hingegen einige Chancen. Es ist die dringend notwendige Möglichkeit, mit anderen Autoren, die bereits Veröffentlichungen vorzuweisen haben, über die eigenen Arbeiten zu sprechen, sie zu diskutieren und zu analysieren, um sie zu verbessern und zu entwickeln. Eine erste kleine Gelegenheit bot sich bereits Anfang Dezember, als ich in Altona in einer Kneipe im Keller für 10 Minuten zwei Blog-Texte aus Irkutsk vorgestellt habe. Nicht allein das Feedback war mir wichtig, sondern überhaupt einmal rauszukommen aus der Enge der Wohnung, einen kleinen, neuen Teil der Stadt zu erleben, in der ich mich seit 4 Monaten herumtreibe. Und nun also das Forum. Was bedeutet, dass meine Texte so schlecht nicht sein können, wie sie mir nach der Absage der Agentur erschienen. Und ja, ich hoffe darauf, mit Unterstützung der anderen Autoren des Forums einen Fuß in die Tür zu einer regulären Veröffentlichung zu erhalten. Und meine Arbeit an den Geschichten kontinuierlich zu halten. Was ebenso dringend notwendig ist. Denn bisher ist es mir nicht gelungen, mich auf das Schreiben zu konzentrieren und regelmäßig über den Texten zu sitzen. Für die Vorstellung im Forum werde ich das Exposé zu den Sibirischen Geschichten mitbringen, ebenso den Willing und den Aufriss zur Unterwassergeschichte, den ich noch ausarbeiten muss. Eine knappe Woche bleibt dafür. Und ich merke bereits jetzt, dass ich ziemlich aufgeregt bin und mich furchtbar auf die Begegnung mit den, nun ja, Kollegen freue. Denn ich habe keine Ahnung, was genau am Abend des 8.1. passieren wird.

Außerdem habe ich ein weiteres Blog aufgesetzt, auf dem ich Kolumnen und Rezensionen veröffentlichen will, so regelmäßig wie möglich. Jedes Buch, das ich lese, möchte ich kurz besprechen und für mich archivieren. Rezensionsblogs gibt es reichlich, vielleicht findet sich aber eine Form, die näher an ein literarisches Magazin rückt als bloße Empfehlungsschreiben und Kaufangebote der meisten Literaturblogs. Vielleicht lässt sich das auch mit dem Forum verbinden, aber das wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Auf jeden Fall werde ich nun deutlich mehr schreiben, auch in dieses Journal.

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